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Uhrzeit/ 08:22:37 // Datum/ 2019:Sep:17 / letzte Änderung




 Exposé Und zum Nachtisch Geschichten aus dem Osten

In dieser Anthologie geht es um Lebensgemeinschaften im Allgemeinen und ganz speziell um Dorfgemeinschaften. Die kleinen Geschichten von Menschen, die in einem Dorf leben. Geschichten von kleinen Freuden, kleinen und großen Abenteuern, Liebe, Neid und Missgunst, sowie vom Leben und vom Tod. Einfache Menschen, die schlau oder einfach nur dumm sind, intelligente Menschen treten auf, starke, schwache, planvolle Meschen und auch echte Zeittotschläger! Es geht darum zu überleben oder dem Leben ein Ende zu bereiten. Zumindest, es zu versuchen stolz aus dem Leben zu gehen. Und es geht um die Zeit. Immer geht es um die Zeit! Was war das damals für eine Zeit?

Wie lebten die Menschen nach dem Weltkrieg II. In einem Dorf, hinter der Grenze, in Richtung Osten? Die Landschaft ist schön, die Menschen auch und so fruchtbar wie diese. Sie Leben ihr kleines Leben, wie es möglich ist. Einfach, stolz und mitten in den Umständen. Es gibt nichts zu beschönigen! Wie hätten die Geschichten sich wirklich so abspielen können? So? Gewiss! Und trotzdem sind sie alle erfunden. Die Geschichten, wie die Menschen und ihre Handlungen. Ähnlichkeiten sind rein zufällig und unbeabsichtigt.
Da ist der Dorfpolizist, der täglich, in der Arbeitswoche, durch die Dörfer fährt und nie etwas mitbekommt und im Laufe der Zeit fett wird. Irgendwann in einer Kneipe entwendet einer ihm die Dienstwaffe. Im Dorf gibt es ein Kuhstallteam. Gemeinsam misten sie Kühe aus, geben ihnen Futter und pflegen die Tiere und da ist das kleiner versoffenen Männlein mit dem Traktor. Da ist die Frau mit dem Fahrrad, die im Nebel übersehen wird.
Eines Tages im Winter erfriert eine alte Frau. Sie war unbeachtet durch das Dorf gehinkt. Jeder kannte ihr Schicksal und keiner sprach darüber. Wozu auch? Da sind die Jungen Leute, die sich an einem Teich vergnügen. Das Motorrad wird in den Teich gefahren. Die Sauferei geht weiter. Da ist dieser Keller, der zwischen den Dörfern liegt. Unheimlich ist es da, wenn man allein am Bach entlang zu den Ruinen geht. Welches Schicksal haben diese Menschen erfahren? Was ist da in dem Keller und was macht der alte Trabant Dorf?
Wie schön doch die alte Dorfkirche ist. Fast hätte man sie abgerissen. Das war kurz vor der Wende. Die ersten Ehen, die dort geschlossen worden, sind wohl schon wieder beendet? Im Guten oder im Bösen. Die Erde ist wie die Menschen: schwer, fruchtbar und die Landschaft ist schön. Und es ist ihr Leben.

Es sind etwa 40 Geschichten und ca. 448 200 Zeichen.

© Jörg Segger